FreeBSD als DNS-Server
Der Domain Name Service übernimmt die Namensauflösung von Netzwerkadressen. So kann man im Netzwerk die einzelnen Rechner mit einem Namen ansprechen und anstelle mit nur IP-Adressen kommunizieren. So wird z. B. wiki.cmoser.org in die zugewiesene IP-Adresse umgewandelt.
Wenn man aber keinen DNS-Server selbst hostet, aber eine Namensauflösung will, kann man auf jeden Rechner die /etc/hosts (unter Windows die %WINDIR%\system32\drivers\etc\hosts) editieren, um eine Namensauflösung zu ermöglichen. Wenn das Netzwerk aber über mehrere Rechner verfügt und man einen Computer hinzufügen will, wird es schnell aufwendig, die /etc/hosts auf jeden Rechner zu bearbeiten. Hier kommt dann ein DNS ins Spiel. Als DNS-Service nehme ich BIND.
Ich habe mir einst ein Raspberry PI gekauft und nehme es als DNS-Server her, weil es wenig Strom verbraucht und eigentlich recht günstig zu erwerben ist. FreeBSD nutze ich, weil es eigentlich mein bevorzugtes Unix ist. Die Rechenleistung des RPI reicht bei weiten aus um einige Services, darunter auch einen DNS-Server zu betreiben.