Raspberry PI und FreeBSD Basissetup: Unterschied zwischen den Versionen
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*[https://rufus.ie/de/ Rufus] | *[https://rufus.ie/de/ Rufus] | ||
Ist das Beschreiben der SD-Karte erledigt, kann sie bereits ins Raspberry PI gegeben werden und man kann schon loslegen. | |||
Version vom 3. Dezember 2022, 01:24 Uhr
FreeBSD
FreeBSD ist ein UNIX® ähnliches Betriebssystem, das auf 4.4BSD-Lite basiert. Es ist anders als Linux, das ja eigentlich nur der Kernel ist, ein komplettes Betriebssystem. Ursprünglich war BSD (Berkeley Software Distribution) als Erweiterung des von AT&T entwickelten Betriebssystems UNIX® gedacht. Verschiedene Open-Source Projekte basieren auf dieser als 4.4BSD-Lite bekannten Quelltextausgabe. In dieser Softwareausgabe sind auch Quelltexte anderer Open-Source Projekte enthalten, insbesonders jene des GNU-Projekts. Das Komplette Betriebssystem umfasst:
- Den BSD-Kernel, der sich um Prozess-Scheduling, die Unterstützung mehrerer Prozessoren (SMP – Symmetric Mulit-Processing), Speicherverwaltung, Datenträgerverwaltung, Gerätetreiber und einiges mehr kümmert. Im Gegensatz zu Linux gibt es verschiedene BSD-Kernels mit unterschiedlichen Fähigkeiten.
- Die C-Bibliothek, die die grundlegende API (Application Programming Interface) für Programme ist. Die C-Bibliothek basiert auf Berkeley-Code und nicht auf Quelltexten des GNU Projekts
- Nützliche Programme wie z.B. Shells, Programme für Dateioperationen, Compiler und Linker. Einige dieser Programme stammen noch aus dem GNU-Projekt, andere hingegen nicht.
- Andere nützliche Programme und Services, wie z.B. Sendmail, SSH, FTP und einige mehr.
- Eine Ports-Kollektion, die Programme und Bibliotheken enthält und die über 30.000 Ports verfügt.
Für das Raspberry PI gibt es ein fertiges FreeBSD 13.1 Image für das RaspberryPI 3 bzw. 4, das direkt auf der FreeBSD Webseite zum Herunterladen angeboten wird. Wenn man ein Raspberry PI 4 benutzt, sollte man mindestens Version 13.1 vwerwenden, da 13.0 noch einen älteren u-boot Bootloader verwendet, und man da noch einige Schritte von Hand machen muss, um das Raspberry PI 4 zum Hochfahren zu bewegen.
Installieren des Images
Hat man das Image heruntergeladen, muss es noch auf eine SD-Karte geschrieben werden. Ich empfehle eine mit mindestens 8GB Speicher zu verwenden, da diese noch genug Platz für weitere Programme hat. Zu groß sollte sie auch nicht sein, da hierbei ein Backup lange dauern kann und es, je nach SD-Karten Größe, einiges Platz auf dem Backup-Medium einnimmt. Hat man die passende SD-Karte gewählt, muss man noch das Image auf selbige 'brennen'.
Unter Unix geht das ganz einfach mit der Kommandozeile. ${device} steht für das zu beschreibende Gerät. (zB. /dev/sdc)
root# xzcat --keep FreeBSD-13.1-RELEASE-arm64-aarch64-RPI.img.xz | dd of=${device} bs=4M
Unter Windows muss man ein Programm zum Beschreiben des Images herunterladen. Hier sind zwei Programme auf, mit denen es möglich ist:
Ist das Beschreiben der SD-Karte erledigt, kann sie bereits ins Raspberry PI gegeben werden und man kann schon loslegen.