FreeBSD als DNS-Server: Unterschied zwischen den Versionen

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== Domain Name Service ==
Der ''Domain Name Service'' übernimmt die Namensauflösung von Netzwerkadressen. So kann man im Netzwerk die einzelnen Rechner mit einem Namen ansprechen und anstelle mit nur IP-Adressen kommunizieren. So wird z. B. wiki.cmoser.org in die zugewiesene IP-Adresse umgewandelt.  
Der ''Domain Name Service'' übernimmt die Namensauflösung von Netzwerkadressen. So kann man im Netzwerk die einzelnen Rechner mit einem Namen ansprechen und anstelle mit nur IP-Adressen kommunizieren. So wird z. B. wiki.cmoser.org in die zugewiesene IP-Adresse umgewandelt.  


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Es wird davon ausgegangen, dass das [https://wiki.cmoser.org/index.php/Raspberry_PI_und_FreeBSD_Basissetup FreeBSD-Basissetup] bereits abgeschlossen ist.
Es wird davon ausgegangen, dass das [https://wiki.cmoser.org/index.php/Raspberry_PI_und_FreeBSD_Basissetup FreeBSD-Basissetup] bereits abgeschlossen ist.
=== Aufbau einer Domain ===
Die Domain wird in Zonen unterteilt. Jede Zone ist eine eigene Domain bzw. Subdomain. Z. B. ''cmoser.org'' ist eine eigene Zone im Nameserver des DNS-Providers. Jede Zone enthält einen oder mehrere Einträge, wie die Mailserver der Domäne, die einzelnen Hosts mit Namen und IP-Adresse und die Adressen der einzelnen Nameserver der Domäne. Es gibt auch eine Reverse-Lookup Zone, die die umgekehrte Auflösung von IP-Adressen in den Host-Namen übernimmt.


== Installation von BIND ==
== Installation von BIND ==
Die für die Installation von BIND benötigten Pakete sind ''bind918'' und ''bind-tools''. Diese lassen sich einfach mit pkg installieren.<br>
Die für die Installation von BIND benötigten Pakete sind ''bind918'' und ''bind-tools''. Diese lassen sich einfach mit pkg installieren.<br>
<code class='language-sh'>root@rpi# pkg install -y bind918 bind-tools</code>
<code class='language-sh'>root@rpi# pkg install -y bind918 bind-tools</code>

Version vom 4. Dezember 2022, 17:31 Uhr

Domain Name Service

Der Domain Name Service übernimmt die Namensauflösung von Netzwerkadressen. So kann man im Netzwerk die einzelnen Rechner mit einem Namen ansprechen und anstelle mit nur IP-Adressen kommunizieren. So wird z. B. wiki.cmoser.org in die zugewiesene IP-Adresse umgewandelt.

Wenn man aber keinen DNS-Server selbst hostet, aber eine Namensauflösung will, kann man auf jeden Rechner die /etc/hosts (unter Windows die %WINDIR%\system32\drivers\etc\hosts) editieren, um eine Namensauflösung zu ermöglichen. Wenn das Netzwerk aber über mehrere Rechner verfügt und man einen Computer hinzufügen will, wird es schnell aufwendig, die /etc/hosts auf jeden Rechner zu bearbeiten. Hier kommt dann ein DNS ins Spiel. Als DNS-Service nehme ich BIND.

Ich habe mir einst ein Raspberry PI gekauft und nehme es als DNS-Server her, weil es wenig Strom verbraucht und eigentlich recht günstig zu erwerben ist. FreeBSD nutze ich, weil es eigentlich mein bevorzugtes Unix ist. Die Rechenleistung des RPI reicht bei weiten aus um einige Services, darunter auch einen DNS-Server zu betreiben.

Es wird davon ausgegangen, dass das FreeBSD-Basissetup bereits abgeschlossen ist.

Aufbau einer Domain

Die Domain wird in Zonen unterteilt. Jede Zone ist eine eigene Domain bzw. Subdomain. Z. B. cmoser.org ist eine eigene Zone im Nameserver des DNS-Providers. Jede Zone enthält einen oder mehrere Einträge, wie die Mailserver der Domäne, die einzelnen Hosts mit Namen und IP-Adresse und die Adressen der einzelnen Nameserver der Domäne. Es gibt auch eine Reverse-Lookup Zone, die die umgekehrte Auflösung von IP-Adressen in den Host-Namen übernimmt.

Installation von BIND

Die für die Installation von BIND benötigten Pakete sind bind918 und bind-tools. Diese lassen sich einfach mit pkg installieren.
root@rpi# pkg install -y bind918 bind-tools